Planung einer PV-Anlage


So unkompliziert kommen Sie in 8 Schritten zu Ihrer eigenen Photovoltaik-Anlage. Sprechen Sie uns jederzeit an

Für eine Photovoltaik-Anlage benötigen Sie lediglich ein geeignetes Dach - egal ob Flachdach oder Schrägdach - oder eine Freifläche. Wichtig ist vor allem, dass der Aufstellungsort unverschattet ist. Ein Schrägdach sollte möglichst nach Süden ausgerichtet sein, einen Neigungswinkel zwischen 25° und 35° aufweisen und über eine Montagefläche von mindestens 10m² (Faustformel: 10m² entspr. ca. 1kW) verfügen. Bei einem Flachdach sollte die Fläche mindestens 20m² betragen. Wenn diese Voraussetzungen gegeben sind, folgen die acht Schritte...


1. Angebot:

Bei einem unverbindlichen und kostenlosen Vor-Ort-Termin beraten wir Sie gerne ausführlich, wie Sie Solarstrom auf Ihrem eigenen Dach erzeugen können. Nachdem wir die notwendigen Maße wie Dachgröße, Neigung und Himmelsausrichtung aufgenommen haben, erhalten Sie innerhalb weniger Tage ein komplettes und auf Ihr Objekt abgestimmtes Angebot von uns. Wir erstellen wir Ihnen eine vorläufige Wirtschaftlichkeitsberechnung auf Basis der Investitionskosten, die Sie für Ihre weitere Planung nutzen können.

2. Gespräch mit Ihrem Steuerberater:

Für viele Betreiber von Photovoltaik-Anlagen ist es interessant, ihre Investition in den Umweltschutz auch steuerlich berücksichtigen zu lassen. Sprechen Sie daher auch mit Ihrem Steuerberater, welche lukrativen Abschreibungsmöglichkeiten Sie haben und welche Auswirkungen dies auf Ihre Einkommenssteuer hat.

3. Antrag eines Kredits bei der Hausbank:

Wir empfehlen die Nutzung der Fördermaßnahmen der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau). Für private Betreiber gibt es das Programm "Solarstrom Erzeugen"; für gewerbliche Anlagenbesitzer empfiehlt sich z.B. das "Umweltprogramm". Sie beantragen diese zinsgünstigen Kredite bei Ihrer Hausbank mit dem Angebot von Elektro Netzwerk. Selbstverständlich unterstützen wir oder Ihre Hausbank Sie beim Ausfüllen der Anträge.

4. Zusage der KfW:

Die Bewilligung des Kredits durch die KfW beträgt im Schnitt 3 bis 6 Wochen. Sie erhalten den Bescheid automatisch per Post.

5. Auftrag an Lieferanten:

Nach der Bewilligung beauftragen Sie uns mit der Installation der PV-Anlage und erhalten eine Auftragsbestätigung. Den Liefertermin können Sie natürlich noch abstimmen.

6. Installation und Inbetriebnahme:

Wenn alle Komponenten verfügbar sind, installieren wir Ihre Anlage - je nach Größe - in nur wenigen Tagen. Darüber hinaus bestellen wir den Einspeiseanschluss an das öffentliche Netz, regeln die Abnahme der Anlage durch das für Sie zuständige Energieversorgungs-Unternehmen (EVU)... und schon fließt der saubere Solarstrom Ihrer Anlage.

7. Abrufen des KfW-Kredits:

Nach erfolgreicher Installation und Inbetriebnahme erhalten Sie die Rechnung über die PV-Anlage. Eine Kopie dieser Rechnung senden Sie an Ihre Hausbank und können dort sofort den Kredit abrufen. Das Geld steht Ihnen erfahrungsgemäß innerhalb weniger Tage zur Verfügung.

8. Und dann:

Zurücklehnen und zusehen wie die Sonne Ihnen Energie schenkt, die Sie verkaufen. Die Vergütungssätze regelt das Photovoltaik-Vorschaltgesetz zum EEG welches am 1. Januar 2004 in Kraft getreten ist.













Allgemeine und ergänzende Informationen

Checkliste hinsichtlich Planung einer PV-Anlage


Mit einer (PV)-Photovoltaik-Solaranlage wird Strom aus Sonnenlicht erzeugt. Die Bundesregierung unterstützt die verstärkte Nutzung regenerativer Energien und setzt zunehmend auf die Solarenergie. Nachfolgend die wichtigsten Solar-Informationen für die Planung & Errichtung von Solaranlagen im Überblick:

(Dach)-Flächenbedarf:

Zur Gewinnung von Strom mittels Solarenergie braucht man eine geeignete Aufstellungsfläche für die Solarmodule (Solarmodul: Bauelement, das mehrere Solarzellen enthält). Um Solarzellen mit einer Leistung von 1 kW installieren zu können, werden ca. 10 m² Aufstellungsfläche benötigt. Mehrere Solarmodule werden zu einer Solaranlage verschaltet.


Wieviel PV-Strom produzieren Solarzellen bzw. Solarmodule?
Die produzierte solare Strommenge (kWh) hängt hauptsächlich vom regionalen Standort in Deutschland, von der Ausrichtung (Himmelsrichtung) und vom Aufstellungs-Neigungswinkel ab. Faustformel: Pro kW installierter Solarleistung kann mit einer Stromerzeugung zwischen 700 und 1.300 kWh Solarstrom im Jahr gerechnet werden. Bei einer 10 kW-PV-Anlage (ca. 100 m² Flächenbedarf) schwankt die jährliche Solarstromernte somit zwischen 7.000 und 13.000 kWh. (Vergleich: Der Strombedarf für einen 4 Personenhaushalt beträgt ca. 4.000 kWh/Jahr).


Solarstrom-Vergütung
Die Vergütung für den erzeugten Solarstrom ist gesetzlich im Erneuerbaren-Energien Gesetz (EEG) geregelt. Für Anlagen auf Gebäuden oder an Lärmschutzwänden (Anlagengröße bis 30 kW) beträgt der Vergütungssatz (Errichtung im Jahr 2007) beispielsweise 49,2 cent/kWh. Die Vergütung wird 20 Jahre vom Stromnetzbetreiber (meistens Ihr Stromversorger) an den Betreiber der Solaranlage gezahlt. Weitere Infos und gesetzliche Grundlagen über weitere Vergütungssätze bei Anlagen über 30 kW, Freilandanlagen, etc. erhalten Sie auch gerne bei uns. Die Vergütung wird für die erzeugte solare Strommenge gezahlt, unabhängig davon, was man selbst an Strom verbraucht. Die Bundesregierung misst mit der aktuellen Förderpolitik der solaren Stromerzeugung eine hohe Bedeutung bei. Die Entscheidung für eine Solaranlage wird somit nun für jedermann finanziell sehr attraktiv. Für Anlagen, die 2007 installiert werden, erhalten Sie für den in das öffentliche Stromnetz eingespeisten Strom eine Vergütung von bis zu 49,21 Cent / kWh und das über einen Zeitraum von 20 Jahren plus das Jahr der Inbetriebnahme vom Gesetzgeber garantiert. Somit ist es am sinnvollsten, den gesamten Solarstrom in das öffentliche Netz einzuspeisen und den für den Haushalt benötigten Strom weiterhin zu den wesentlich niedrigeren Konditionen zu beziehen. Für die Errichtung von Photovoltaikanlagen besteht jetzt die Möglichkeit die gesamte Anlage und Montage zinsgünstig bis zu 100% zu finanzieren. Bei der Beantragung der Finanzierung werden wir Sie selbstverständlich gerne unterstützen.

Investitionen & Erlöse: Was eine PV-Solaranlage kostet
Die Investitionskosten für Solaranlagen zur Stromerzeugung schwanken derzeit zwischen 4.500 und 5.800 Euro (netto) je installiertem kW, inkl. Installation. Für die Errichtung einer 10 kW PV-Anlage müssen daher zwischen 45.000 und 58.000 Euro investiert werden. Unterstellt man beispielsweise eine Stromerzeugung von 850 kWh pro installiertem kW, dann werden bei einer 10 kW-Anlage 8.500 kWh x 49,21 cent/kWh = 4.182,85 Euro jährlich erlöst (20 Jahre lang). Für Versicherung, Wartung, Sonstiges, etc. werden derzeit jährlich 1 - 2 Prozent der Investitionskosten angesetzt.

Solaranlagen-Händler, PV- Modul-Hersteller
Sie planen, eine Photovoltaikanlage zu bauen? Rufen Sie uns einfach an. Wir arbeiten mit namhaften Herstellern von Solarmodulen, Montagesystemen, Wechselrichtern etc. zusammen. Gerne kommen wir auch Ihren Wünschen entgegen und arbeiten Ihnen Alternativ-Angebote aus. Weitere Infos, wie hoch die Solarstrahlung an Ihrem Standort ist, ermitteln wir unkompliziert und schnell für Sie, damit Sie einen ersten Überblick bekommen.


Technik & Netzanschluss
Die gängigsten und am häufigsten eingesetzten Solarmodule bestehen aus multikristallinen Solarzellen. Amorphe Solarzellen sind zwar preisgünstiger, haben aber einen deutlich geringeren Wirkungsgrad (geringere jährliche Solarstrommenge). Die Solaranbieter gewähren i.d.R. eine Solarzellen-Garantie über 20 Jahre (= Investitionslaufzeit).
Damit der erzeugte Solarstrom in das Stromnetz eingespeist werden kann, benötigt man einen Netzanschluss. Den Anschluss und die Installation des zusätzlich erforderlichen Stromzählers stellen wir bei Auftrag bei Ihrem zuständigen Stromnetzbetreiber und führen die Inbetriebnahme mit dem zuständigen Stromnetzbetreiber durch.

Mit dem Inkrafttreten der VDE-Norm 0100-712 am 01.06.2006 ist eine Trenneinrichtung „sog. Generator-Freischalter“ auf der DC-Seite einer PV-Anlage verbindlich vorgeschrieben. Unsere Empfehlung: Zum Schutz Ihrer PV-Anlage sollten Sie sich Generator-Freischalter mit Überspannungsschutz installieren lassen.


Solarförderung & Finanzierung
Die Vergütung für den erzeugten Solarstrom erfolgt nicht aus staatlichen Steuermitteln. Die Stromnetzbetreiber sind gesetzlich verpflichtet, die Vergütung für den Solarstrom zu bezahlen. Derzeit zahlt ein durchschnittlicher Haushalt etwa 1 Euro pro Monat mehr für die umweltfreundliche Stromerzeugung, bezogen auf alle regenerativen Energiequellen. Staatliche Zuschüsse zum Kauf von Solaranlangen werden noch von einigen wenigen sowie einigen Kommunen gewährt. Zinsgünstige Kredite werden von der Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW (Tel.: 069-7431-0 ) vergeben. Ein Kredit-Formular der KfW und weitere Infos erhält man über jede Hausbank.


Wirtschaftlichkeitsberechnung
Die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaik-Solaranlage ist von zahlreichen Faktoren (Höhe der Investitionskosten, Erlöse, Zinssatz, persönlicher Steuersatz, Anteil Eigenkapital/Fremd- kapital, jährliche Betriebskosten, etc.) abhängig. Lassen Sie sich ggf. von Ihrem Steuerberater beraten. Wenn die Höhe der Investitionskosten, der Zinssatz, persönliche Steuersatz, Anteil Eigenkapital/Fremdkapital feststeht erstellen wir Ihnen gerne eine vollständige Wirtschaftlichkeitsberechnung.



Weitere Infos zur Planung einer PV Solarstromanlage

Genehmigung
Die Genehmigung von Solaranlagen zur Stromerzeugung geschieht durch die Bauordnungsämter. Zuständig für die Gesetzgebung sind die Länder (Landesbauordnungen). In der Regel sind Solaranlagen schlicht genehmigungsfrei, sofern sie an der Fassade, auf Flachdächern oder in der Dachfläche errichtet werden. Einige Länder bestehen auf einer Genehmigungspflicht für Anlagen, die aus dem Baukörper hervorspringen. Weitere Einschränkungen können durch örtliche Bebauungspläne oder andere Vorschriften für die bauliche Gestaltung vorgegeben werden (z. B. denkmal- geschützte Bauten).
Hinweis: Für eine PV-Freiflächenanlagen wird auf jeden Fall eine Baugenehmigung benötigt.
Bitte erkundigen Sie sich bei der Planung einer Photovoltaik-Anlage bei der zuständigen Bauordnungsbehörde nach bestehenden Vorschriften hinsichtlich der Genehmigung der Anlage. 

Statische Anforderungen und Installation
Das zusätzliche Gewicht, welches durch eine PV-Anlage herbeigeführt wird, beträgt ca. 0,25 kN/m² und überschreitet in der Regel nicht 15 % der Gesamtlast, für die der Dachstuhl ausgelegt ist. Allerdings sollte bei größeren Dachneigungen bzw. windexponierten Standorten eine individuelle Prüfung der Dachstatik erfolgen. Die Installation der Solarmodule auf dem Dach ist relativ leicht machbar. Auf Schrägdächern werden die Solarmodule üblicherweise auf eine Unterkonstruktion mit einigen Zentimetern Abstand zum Dach montiert. Werden die Solarmodule schon während der Bauphase in das Dach integriert, dann können Kosten für Dachziegel eingespart werden. Eine optimale Nutzung der Strahlungsenergie ergibt sich mit der Montage der Module auf nach Süden ausgerichteten Dächern mit einer Dachneigung von 45°. Jedoch haben Untersuchungen ergeben, dass hier Toleranzen möglich sind. So werden beispielsweise für alle Dachausrichtungen von Südost bis Südwest und Dachneigungen zwischen 10° und 50° mindestens 95 % der maximalen Energieausbeute erreicht. 
Die erwartete Lebensdauer von Solarmodulen liegt heute bei weit über 25 Jahren, jedoch sollte man zum Ende dieser Zeit mit einer etwa 10% Minderung der ursprünglichen Leistung pro Modul rechnen. Aus diesem Grund ist eine einwandfreie Montage wichtig, damit keine Schäden bezüglich der Haltekonstruktion oder der elektrischen Verdrahtung auftreten und so ein langfristiger Einsatz der Solarmodule möglich wird. Aus diesem Grunde sollte die Installation von Fachleuten vorgenommen werden. 

Weltenergieverbrauch




Marktentwicklung Photovoltaik




















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